Die Arme und Beine zucken während des Schlafs unruhig hin und her. Es kommt zu kurzen Aufwachphasen und Betroffene fühlen sich tagsüber müde. Diese Beschwerden können auf die neurologische Störung Restless-Legs-Syndrom zurückgehen, berichtet der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN). Dagegen gibt es Hilfe.
Die Pränataldiagnostik macht werdende Eltern noch vor der Geburt auf gesundheitliche Einschränkungen des Kindes aufmerksam. Für die Paare ist die Diagnose jedoch mit einer schwerwiegenden Entscheidung verbunden. Über die psychischen Belastungen, die mit einer Pränataldiagnose verbunden sind, informiert der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF).
Wer bei Krankenhausbakterien an gefährliche Erreger denkt, liegt nicht immer richtig. Viele Mikroorganismen, die sich auf Intensivstationen tummeln, sind nützlich, da sie sich Krankheitserregern entgegenstellen. Das wiesen österreichische Forscher nach.
Ob zum Süßen von Tee, als Brotaufstrich oder für Süßspeisen – Honig und Ahornsirup sind in der Küche beliebt. Für Säuglinge unter einem Jahr sind die beiden Süßungsmittel allerdings nicht zu empfehlen und können sogar gefährlich sein. Davor warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
Zu viele Psychopharmaka für Kinder und reichlich Medikamente gleichzeitig für Senioren – das sind zwei Ergebnisse des Arzneimittelreports 2013 der BARMER GEK. Die Krankenkasse fordert eine bessere elektronische Vernetzung, damit Ärzte und Apotheker sich über die Arzneimitteltherapie ihrer Patienten leichter informieren können.
Kinder, welche stets ihren Teller leer essen müssen, neigen später zu einem falschen Essverhalten. Das Risiko für Übergewicht steigt, da der Nachwuchs nicht mehr auf sein eigenes Sättigungsgefühl hört. Dies berichtet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ).
Die meisten kennen es: Ein üppiges Essen, zu viel Kaffee oder Stress und der Magen rebelliert. Menschen, die unter häufigem und starkem Sodbrennen leiden, haben ein höheres Risiko, an Asthma bronchiale zu erkranken. Wie sich die Gefahr einer Erkrankung reduzieren lässt, weiß die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Sie stecken in der Innenbeschichtung von Konserven oder als Weichmacher in Verpackungen – sogenannte Endokrine Disruptoren greifen in das Hormonsystem ein und begünstigen das Entstehen von Stoffwechselstörungen. Experten mahnen zur Vorsicht mit chemischen Stoffen im Alltag und fordern mehr Forschung über deren Wirkungsweise.
Je eher man eine Krebserkrankung erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Das gilt auch für den Lungenkrebs. Bisher gab es in Deutschland kein Lungenkrebs-Screening auf Kassenleistung. Das wird ab April 2026 endlich anders – zumindest für bestimmte Risikogruppen.
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Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das Spurenelement in Form von Tabletten einzunehmen.
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Eine Tasse Tee oder Kaffee pro Tag verhilft Frauen zu einem aktiveren Lebensstil mit mehr sportlicher Bewegung. Australische Forscher führen dies auf den anregenden Effekt des Koffeins zurück.
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Haferkuren wurden schon in früheren Zeiten bei Diabetes empfohlen. Nun hat eine Studie untersucht, ob eine 2-tägige Haferdiät auch den Cholesterinspiegel senken kann.
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Ein Typ-1-Diabetes muss immer mit Insulin behandelt werden. Es sei denn, man erkennt ihn schon im Frühstadium: Dann kann man mit einem neuen Antikörper die Entwicklung der Erkrankung um etwa 2 Jahre aufhalten – und damit auch erst einmal das Insulinspritzen.
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Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.
Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.