Heimliche Knochenkiller


Osteoporose vorbeugen
Heimliche Knochenkiller

Leicht, aber stabil und belastbar – das zeichnet einen gesunden Knochen aus. Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte unseres Skeletts ab. Das Universitätsklinikum Bonn informiert, welche Risiken es gibt und wie man dem Knochenschwund vorbeugt.
Rauchen macht Skelett löchrig
Der altersbedingte Knochenabbau ist normal, doch manchmal führen Stoffwechselerkrankungen zu einem übermäßigen Abbau gesunder Knochenmasse. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Skelett so porös, dass schon leichte Stürze oder Husten die Knochen brechen lassen.  

Viele individuelle Laster erhöhen das Risiko an Osteoporose zu erkranken – dabei zählt Rauchen zu den Hauptfaktoren. Die Zellen im Knochengewebe werden etwa doppelt so schnell abgebaut wie bei Nichtrauchern. „Schon Passivrauchen schwächt die Knochenstruktur messbar und erhöht somit das Risiko für Brüche“, warnt Dr. Pflugmacher von der Uniklinik Bonn.

Mangel an Kalzium
Anders verhält es sich bei Menschen die unter einer Vorerkrankung leiden. Nierenkranke und Diabetiker scheiden übermäßig viel Kalzium aus. „In der Folge mobilisiert die Nebenschilddrüse vermehrt Kalzium aus den Knochen, um die lebensnotwendige Konzentration im Blut aufrecht zu erhalten“, betont der Experte. „Zudem verhindern Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, des Darms und Magersucht die Aufnahme von Kalzium sowie Vitamin D und führen daher langfristig ebenfalls zu Knochenschwund.“
Vitamin-D-reich ernähren

Einen positiven Effekt auf die Knochengesundheit verschafft die Sonne: UVB-Strahlen regen die Bildung von Vitamin D an, das den Knochen aufbaut und den Körper bei der Aufnahme von Mineralien wie Kalzium unterstützt.

Daher begünstigt der Lichtmangel im Winter Osteoporose. „Insbesondere ältere Menschen, die seltener ins Freie gehen und oft dicke, dunkle Kleidung tragen, leiden häufig unter Vitamin D-Mangel“, weiß Dr. Pflugmacher. Deshalb sollte man im Herbst und Winter schönes Wetter nutzen, um möglichst oft nach draußen zu gehen. Das beugt einem Vitamin-D-Mangel vor, denn der Körper kann das Vitamin speichern. Abhilfe schafft auch ein Speiseplan, der Vitamin-D-haltige Nahrungsmittel wie Makrele, Lachs oder Hering enthält. In Einzelfällen können Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein.

News

Schwangere sollten Jod einnehmen
Schwangere Frau bei der TAbeltteneinnahme. Jod ist einer der Mineralstoffe, die in der Schwangerschaft unbedingt ausreichend zu Verfügung stehen sollten.

Schon vor der Empfängnis starten

Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das Spurenelement in Form von Tabletten einzunehmen.   mehr

Zu müde für Sport?
Zu müde für Sport?

Aktiver mit Kaffee und Tee

Eine Tasse Tee oder Kaffee pro Tag verhilft Frauen zu einem aktiveren Lebensstil mit mehr sportlicher Bewegung. Australische Forscher führen dies auf den anregenden Effekt des Koffeins zurück.   mehr

Haferkur gegen hohes Cholesterin
Haferkur gegen hohes Cholesterin

Messbarer Effekt

Haferkuren wurden schon in früheren Zeiten bei Diabetes empfohlen. Nun hat eine Studie untersucht, ob eine 2-tägige Haferdiät auch den Cholesterinspiegel senken kann.   mehr

Medikament verzögert Typ-1-Diabetes
Medikament verzögert Typ-1-Diabetes

Vor allem Kinder profitieren

Ein Typ-1-Diabetes muss immer mit Insulin behandelt werden. Es sei denn, man erkennt ihn schon im Frühstadium: Dann kann man mit einem neuen Antikörper die Entwicklung der Erkrankung um etwa 2 Jahre aufhalten – und damit auch erst einmal das Insulinspritzen.   mehr

Was kann der Reishi-Pilz?
Was kann der Reishi-Pilz?

Vom Baum in die Kapsel

Immer wieder geistern neue Ernährungstrends durch das Internet. Momentan ist der Reishi-Pilz in aller Munde. Als Pulver oder Extrakt soll er z. B. den Blutzucker bei Diabetes senken und Krebs bekämpfen. Stimmt das?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Forum-Apotheke
Inhaber Detlef Dittrich
Telefon 02065/67 64 63
E-Mail forumapotheke@t-online.de